Indikationen für eine Blutegeltherapie

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Blutegel sind bei allen Erkrankungen, die durch Durchblutungsstörungen entstehen oder mit Durchblutungsstörungen einhergehen, indiziert. Aber auch bei vielen anderen Erkrankungen kann man Erfolge mit der Blutegeltherapie verzeichnen. Allerdings beruhen diese Angaben häufig auf den individuellen Erfahrungen einzelner Behandler.

Es existieren einige Studien, in denen die Erfolge der Blutegeltherapie bei Kniegelenksarthrose getestet wurden. Die Ergebnisse zeigen durchweg gute Erfolge der Blutegeltherapie bei Kniegelenkarthrose.
Es gibt mittlerweile zu anderen Einsatzgebieten ebenfalls Studien.

 

 

 

Erkrankungen des arteriellen oder venösen Gefäßsystems wie z.B.
Varikosis

Thrombosen
Thrombophlebitis
Ulcus cruris
Besenreiser
Perianalvenenthrombose
Hämorrhoiden
Arteriosklerose
Apoplexie
Angina pectoris
Myokardinfarkt
M. Raynaud
Diabetes mellitus
Tinnitus
Trans-/Replantationen 

Erkrankungen mit Spannungszuständen wie z.B.
Migräne

Spannungskopfschmerzen
Wadenkrämpfe
Dysmenorrhoe
Myogelosen 

Weitere Erkrankungen wie z.B.
Abszesse

Furunkeln
Panaritien
Menstruationsstörungen

Schmerzerkrankungen wie z.B.
Wirbelsäulenbeschwerden

Arthrosen
periarthrale Schwellungen
rheumatoide Arthritis
Weichteilrheumatismus
Zerrungen
Prellungen
Verstauchungen
Muskelfaserrisse
Muskelschmerzen
Tendinosen
Frakturen
Hämatome
Neuralgien
Bandscheibenprolaps
Narbenbeschwerden

In jedem Fall ist der Einsatz der Blutegel bei allen Erkrankungen mit dem Therapeuten zu besprechen. Dieser entscheidet dann, ob die Blutegeltherapie in diesem Fall sinnvoll ist, wo die Blutegel angesetzt werden, wie (lokal oder segmental) und wie viele.

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